Nach Jahren extrem niedriger Zinsen erleben festverzinsliche Anlagen eine deutliche Wiederbelebung. Viele Privatanleger suchen wieder planbare Erträge als Alternative zu schwankungsanfälligen Aktienmärkten oder kaum verzinsten Bankeinlagen.
Unternehmensanleihen gelten dabei als Mittelweg: höhere Rendite als Tagesgeld, aber – zumindest theoretisch – kalkulierbarer als Aktien. Doch genau hier liegt die Herausforderung: Nicht jede Anleihe ist automatisch „sicher”. Entscheidend ist die wirtschaftliche Stabilität des Emittenten.
Vor diesem Hintergrund schauen wir uns die Alphawave Fixed Income (Dual-Tranche) der Alphawave Finance GmbH aus Düsseldorf im Detail an.
1. Was steckt hinter der Anleihe?
Bei der Alphawave Fixed Income handelt es sich um eine Unternehmensanleihe mit zwei unterschiedlichen Laufzeit-Tranchen. „Dual-Tranche” bedeutet, dass Anleger zwischen zwei Varianten wählen können, die sich vor allem in Laufzeit und Verzinsung unterscheiden.
Typischerweise bietet eine kürzere Tranche eine etwas geringere Verzinsung bei schnellerer Kapitalrückführung, während die längere Tranche mit einem höheren Zinssatz verbunden ist – dafür aber auch mit längerer Kapitalbindung.
Wesentliche Eckdaten der beiden Tranchen:
| Merkmal | Tranche A | Tranche B |
| ISIN / WKN | DE000A460B32 / A460B3 | DE000A460B40 / A460B4 |
| Zinssatz (p.a.) | 8,00 % | 8,50 % |
| Fälligkeit | 31. Dezember 2028 | 31. Dezember 2030 |
| Stückelung | Bis zu 10.000 Stück | Bis zu 5.000 Stück |
| Volumen | Bis zu 10.000.000 € | Bis zu 5.000.000 € |
Emittentin ist die Alphawave Finance GmbH, Marienstraße 14, 40212 Düsseldorf, Deutschland.
Weitere wesentliche Eckdaten laut Prospekt und Factsheet:
- Produktgattung: Festverzinsliche, nicht nachrangige Inhaber-Teilschuldverschreibungen
- Gesamtvolumen (beide Tranchen): Bis zu 15.000.000 €
- Nennbetrag: 1.000 € pro Anleihe
- Mindestzeichnung: 5.000 € (höhere Beträge müssen durch 1.000 teilbar sein)
- Zinszahlungen: Vierteljährlich nachschüssig (1. Januar, 1. April, 1. Juli, 1. Oktober)
- Rückzahlung: 100 % des Nennbetrags am jeweiligen Laufzeitende
- Angebotsfrist: Bis zur vollständigen Platzierung, spätestens bis 1. Oktober 2026
- Verwahrstelle: Clearstream Banking AG
- Zahlstelle: Baader Bank AG
- Handelbarkeit: Eine Einbeziehung in den Freiverkehr einer deutschen Börse kann beantragt werden; zum Zeitpunkt der Factsheet-Erstellung ist keine Notierung vorgesehen.
- Anwendbares Recht: Deutsches Recht
Die Emittentin fungiert als Finanzierungsgesellschaft innerhalb der Alphawave-Gruppe. Die Mittel dienen der Finanzierung und Ausweitung der Handelsstrategien der Gruppe.
Wichtig: Anleger erwerben keine Fondsanteile oder Stimmrechte, sondern stellen der Gesellschaft Kapital zur Verfügung. Sie tragen damit das sogenannte Emittentenrisiko, also das Risiko, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann.
2. Was steckt hinter der Firma?
Entscheidend für die Beurteilung der Anleihe ist die rechtliche und wirtschaftliche Struktur, wie sie im Wertpapierprospekt beschrieben ist.
2.1 Die Alphawave Finance GmbH
Die Alphawave Finance GmbH ist eine Finanzierungsgesellschaft und Teil der Alphawave-Unternehmensgruppe. Sie gehört zur Alphawave GmbH.
Geschäftsführer der Alphawave GmbH ist Jan-Patrick Krüger. Laut seinem LinkedIn-Profil verfügt er über Erfahrung im Bereich Finanzmärkte, quantitativer Handel und Unternehmensaufbau. Er hat Jura sowie Banking & Finance studiert und ist nach eigenen Angaben seit vielen Jahren unternehmerisch tätig.

Für Anleger ist relevant, dass damit ein Großteil der strategischen Ausrichtung und operativen Umsetzung in seiner Verantwortung liegt. Die Entwicklung des Unternehmens hängt daher in erheblichem Maße von seiner fachlichen Expertise, seiner Entscheidungsqualität und seiner langfristigen Verfügbarkeit ab.
Eine zweite Geschäftsführungsebene ist derzeit nicht ersichtlich. Damit besteht eine deutliche Schlüsselpersonenabhängigkeit: Fällt der Geschäftsführer aus oder verlässt das Unternehmen, könnte dies operative und strategische Auswirkungen haben. Für Anleger stellt dies ein nicht zu unterschätzendes personelles Risiko dar.
Die Haupttätigkeit der Alphawave Finance GmbH besteht laut Prospekt in der Aufnahme von Fremdkapital (u. a. über diese Anleihe) und der Weiterleitung der Mittel an Gesellschaften der Alphawave-Gruppe (insbesondere an die Alphawave GmbH als Konzernmutter).
Das bedeutet: Die operative Ertragskraft, aus der Zins und Rückzahlung wirtschaftlich bedient werden sollen, entsteht nicht primär auf Ebene der Emittentin selbst, sondern auf Ebene der operativen Gruppengesellschaft(en).
Für Anleger ist das zentral: Sie tragen das Risiko der Emittentin, deren Fähigkeit zur Bedienung der Anleihe hängt jedoch maßgeblich von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Gruppe ab.
2.2 Die Alphawave GmbH
Die Alphawave GmbH wurde im Jahr 2016 gegründet und fungiert als Konzernmutter der Alphawave-Unternehmensgruppe. Sie verantwortet die strategische Ausrichtung, die Entwicklung der proprietären Handelsmodelle sowie den operativen Aufbau der technologischen Infrastruktur.
Im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit steht ein computergestützter Handel auf eigene Rechnung. Alphawave entwickelt eigene Handelsmodelle, die auf Daten und festen Regeln basieren und vor dem Einsatz umfangreich getestet werden.
Ziel ist es, kurzfristige Marktbewegungen systematisch zu nutzen und Erträge zu erzielen, die möglichst wenig von der allgemeinen Marktentwicklung abhängen. Allerdings sind solche Strategien trotz Tests und klarer Regeln nicht frei von Risiken: Märkte können sich unerwartet verändern, Modelle können in bestimmten Phasen schlechter funktionieren, und auch technische oder operative Fehler sind nicht auszuschließen.
Die Gesellschaft hat laut eigenen Angaben in den Jahren 2016 bis 2024 intensiv geforscht, entwickelt und ihre Modelle umfangreich getestet. Seit 2024 ist sie nach eigener Darstellung auch im aktiven Handel tätig. Eine unabhängige, externe Verifikation der langfristigen Live-Performance über mehrere Marktzyklen hinweg liegt öffentlich jedoch nur eingeschränkt vor.
Zudem beschreibt sich das Unternehmen als „Liquidity Provider“ in Stresssituationen – es stellt demnach insbesondere dann Liquidität bereit, wenn andere Marktteilnehmer zurückhaltend agieren. Dieses Geschäftsmodell kann grundsätzlich erhöhte Risiken beinhalten, da Marktstressphasen häufig mit stark steigender Volatilität, sinkender Liquidität und abrupten Preisbewegungen einhergehen. Ob und in welchem Umfang die eingesetzten Modelle auch unter extremen Marktbedingungen dauerhaft stabil funktionieren, hängt maßgeblich von ihrer tatsächlichen Robustheit sowie von der operativen Umsetzung im Live-Handel ab
2.2 Wohin fließen die Gelder?
Laut Prospekt dienen die Emissionserlöse insbesondere:
- der Finanzierung und Ausweitung der Handelsstrategien,
- dem Ausbau der technologischen Infrastruktur,
- der allgemeinen Unternehmensfinanzierung innerhalb der Gruppe.
Konkret bedeutet das: Ein wesentlicher Teil der Mittel soll eingesetzt werden, um zusätzliche Handelsvolumina zu ermöglichen – etwa durch die Hinterlegung von Sicherheiten bei Brokern oder den direkten Kapitaleinsatz im Handel. Darüber hinaus fließen Gelder in die Weiterentwicklung der Handelsmodelle, in Forschung, Datenanalyse sowie in IT-Systeme, Serverinfrastruktur und Ausführungstechnologie. Auch laufende Kosten wie Personal, Administration oder strategische Weiterentwicklung können aus den Mitteln finanziert werden.
Es handelt sich somit nicht um eine projektbezogene Finanzierung mit klar abgegrenztem Einzelobjekt (z. B. Immobilien oder konkrete Sachwerte), sondern um eine unternehmerische Wachstumsfinanzierung. Anleger finanzieren damit die Weiterentwicklung und die Expansion eines Geschäftsmodells, dessen wirtschaftlicher Erfolg maßgeblich von der Leistungsfähigkeit der Handelsstrategien und der Marktbedingungen abhängt.
2.3 Wie funktioniert die Anleihe?
Bei dieser Anleihe leihen Anleger dem Unternehmen Geld – ähnlich wie bei einem Kredit.
Das Prinzip ist einfach:
- Sie zahlen einen bestimmten Betrag ein (z. B. 5.000 Euro oder mehr).
- Dafür erhalten Sie einen festen Zinssatz pro Jahr, der regelmäßig ausgezahlt wird.
- Am Ende der vereinbarten Laufzeit soll Ihr eingesetztes Kapital vollständig zurückgezahlt werden.
Die Zinsen sind fest vereinbart und hängen also nicht direkt von der Börsenentwicklung ab.
Wichtig zu wissen: Es gibt keine Sicherheiten wie Immobilien, Maschinen oder verpfändete Vermögenswerte. Die Rückzahlung hängt davon ab, ob das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich bleibt und zahlungsfähig ist.
Das bedeutet: Man bekommt einen festen Zins, trägt aber auch das Risiko, dass im Fall wirtschaftlicher Probleme Zinsen oder Rückzahlung ganz oder teilweise ausfallen können.
Kurz gesagt: Sie geben dem Unternehmen Geld, erhalten dafür einen festen Zins – und bekommen am Ende der Laufzeit Ihr Kapital zurück, sofern das Unternehmen zahlungsfähig bleibt.
2.3 Wie kann man die Anleihe zeichnen?
Wer investieren möchte, benötigt ein Wertpapierdepot. Die Zeichnung erfolgt über das Zeichnungsformular der Alphawave Finance GmbH: https://zeichnung.alphawave.fund

Alternativ kann die Anleihe – sofern sie börsennotiert ist – später über die Börse gekauft werden. Dann allerdings nicht mehr zwingend zum Ausgabepreis, sondern zum jeweils aktuellen Marktpreis.
Wichtig zu wissen:
- Es gibt eine festgelegte Mindeststückelung.
- Die Zeichnung ist nur im Angebotszeitraum möglich.
- Nach Börsenstart kann der Kurs schwanken – auch unter den Ausgabepreis fallen.
Anleger kaufen hier keine Aktie, sondern eine Unternehmensanleihe. Das bedeutet: Man erhält feste Zinsen – trägt aber auch das Risiko, dass sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens verändert.
Vor einer Zeichnung sollte der Wertpapierprospekt vollständig gelesen werden. Dort stehen die verbindlichen Bedingungen, Laufzeit, Kündigungsrechte und vor allem die Risiken.
3. Wie stabil ist die finanzielle Lage wirklich?
Der Wertpapierprospekt enthält geprüfte Jahresabschlüsse sowie Angaben zur Ertrags- und Vermögenslage.
3.1 Historische Ergebnisentwicklung
Die Gruppe befand sich in den vergangenen Jahren in einer Entwicklungs- und Skalierungsphase. Laut Prospekt ist zu berücksichtigen, dass in der Vergangenheit konsolidiert betrachtet auch Verluste entstanden sind.
Ergänzend zeigen die im Factsheet veröffentlichten Kennzahlen (Angaben zur Konzernmutter Alphawave GmbH):
- Erträge 2023: 1.070 €
- Erträge 2024: 1.209.757 €
- Erträge 2025 (vorläufig): 2.850.560 €
- Jahresergebnis 2023: –235.952 €
- Jahresergebnis 2024: +296.232 €
- Jahresergebnis 2025 (vorläufig): +1.147.000 €
- Kumuliertes Handelsvolumen 2024: 843,2 Mio. €
- Kumuliertes Handelsvolumen 2025: 2.322,1 Mio. €
Die Zahlen zeigen, dass Umsätze und Gewinne seit dem Start des realen Handels deutlich gestiegen sind. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass die Angaben für 2025 noch vorläufig sind und das Unternehmen erst seit vergleichsweise kurzer Zeit in größerem Umfang am Markt aktiv ist.
Trotzdem ist es ein steiler Start: Innerhalb kurzer Zeit sind die Erträge von nahezu null auf über eine Million Euro gestiegen. Bereits im zweiten Jahr liegt das kumulierte Handelsvolumen bei rund 2,3 Milliarden Euro. Daraus wurden etwa 2,6 Mio. Euro Erträge erzielt. Unterm Strich blieben 1,1 Mio. Euro. Das zeigt: Es wird mit sehr hohen Volumina gehandelt, während die tatsächlichen Erträge im Verhältnis dazu vergleichsweise gering sind – das Geschäftsmodell lebt also offensichtlich von vielen Transaktionen mit kleinen Margen.
Für Anleger bedeutet das: Es handelt sich nicht um ein seit Jahrzehnten etabliertes Industrieunternehmen, sondern um ein vergleichsweise junges, wachstumsorientiertes Technologie- und Handelsunternehmen. Die operative Historie ist noch kurz.
Gleichzeitig zeigt die bisherige Entwicklung, dass das Geschäftsmodell offenbar funktioniert und bereits in kurzer Zeit

relevante Umsätze und Gewinne erzielt werden konnten.
3.2 Was muss funktionieren, damit die Zinsen gezahlt werden können?
Damit die Zinsen regelmäßig gezahlt werden können, muss das Geschäft des Unternehmens weiter gut laufen.
Konkret bedeutet das:
- Die Handelsstrategie muss weiterhin Gewinne erzielen.
- Der Handel muss technisch reibungslos funktionieren.
- Es darf keine extremen Marktphasen geben, die das Modell dauerhaft aus dem Tritt bringen.
- In der Gruppe muss genug Geld vorhanden sein, damit die Emittentin ihre Verpflichtungen erfüllen kann.
Einfach gesagt: Die Zinsen werden nur dann gezahlt, wenn das Unternehmen ausreichend Geld verdient und zahlungsfähig bleibt. Es gibt keine feste Sicherheit – die Rückzahlung hängt vom wirtschaftlichen Erfolg ab.
Der Prospekt macht deutlich, dass der langfristige Erfolg davon abhängt, zusätzliches Kapital einzuwerben und die Strategien auch bei größerem Volumen erfolgreich weiterzuführen.
3.3 Liquiditätssituation – Reicht das Geld für Zinsen und Rückzahlung?
Die Anleihe kann ein Volumen von bis zu 15 Mio. Euro erreichen. Bei einem Zinssatz von 8,00 % bzw. 8,50 % bedeutet das jährliche Zinszahlungen von bis zu rund 1,2 Mio. Euro – zusätzlich zur späteren Rückzahlung des eingesetzten Kapitals.
Für Anleger ist daher entscheidend: Erwirtschaftet die Gruppe dauerhaft genügend Überschüsse, um diese Verpflichtungen zu bedienen?
2025 (vorläufig) werden rund 2,85 Mio. Euro Erträge und etwa 1,15 Mio. Euro Jahresüberschuss ausgewiesen. Das zeigt: Die Zinslast wäre grundsätzlich darstellbar – allerdings nur, wenn die Ertragslage stabil bleibt.
Wichtig ist zudem: Die Emittentin selbst ist eine Finanzierungsgesellschaft. Sie erzielt keine eigenen operativen Umsätze, sondern ist auf Mittelzuflüsse aus der Konzernmutter angewiesen. Entwickelt sich das operative Geschäft schwächer als erwartet, kann sich das unmittelbar auf die Fähigkeit auswirken, Zinsen und Rückzahlung zu leisten.
Kurz gesagt: Die Liquidität hängt vollständig vom wirtschaftlichen Erfolg der Handelsstrategie ab.
4. Schlägt die Strategie wirklich den Markt?

Die oben dargestellte Grafik zeigt die Entwicklung von „Alphawave Absolute Return I“ im Vergleich zu DAX 40, Euro Stoxx 50, S&P 500 und FTSE 100 seit 2008.
Laut den veröffentlichten Modellzahlen (NC5.3) erzielte die Strategie im Zeitraum 2008–2025 eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 27,9 % bei einem maximalen historischen Rückgang von rund –30 %. In 15 von 18 Jahren seit 2008 soll das Modell positiv abgeschnitten haben.
Aus der Darstellung geht hervor, dass es sich um eine Absolute-Return-Strategie handelt, also einen Ansatz, der darauf abzielt, unabhängig von steigenden oder fallenden Märkten positive Erträge zu erzielen. Im Vergleich zu den genannten Aktienindizes zeigt die Strategie eine deutlich stärkere Entwicklung und zugleich geringere zwischenzeitliche Schwankungen. Die Kurve verläuft langfristig weitgehend unabhängig von klassischen Aktienmärkten, was auf eine geringe Korrelation hindeutet – ohne daraus Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung abzuleiten.

Hier ist die dargestellte Jahresperformance (Modell und Live) als Tabelle:
| Jahr | Rendite |
|---|---|
| 2008 | 10,6 % |
| 2009 | –8,9 % |
| 2010 | 21,1 % |
| 2011 | 65,6 % |
| 2012 | 9,4 % |
| 2013 | –9,7 % |
| 2014 | 55,9 % |
| 2015 | 61,2 % |
| 2016 | 43,1 % |
| 2017 | 1,5 % |
| 2018 | 49,0 % |
| 2019 | –16,3 % |
| 2020 | 34,9 % |
| 2021 | 48,7 % |
| 2022 | 70,5 % |
| 2023 | 22,8 % |
| 2024 (Live) | 12,3 % |
| 2025 (Live) | 21,1 % |
Wichtig ist: Ein Großteil dieser Werte basiert auf Modell- bzw. Simulationsergebnissen. Auch wenn seit 2024 reale Handelsergebnisse vorliegen, ist die operative Historie im Vergleich zu klassischen Fonds oder etablierten Handelsgesellschaften noch kurz.
Gleichzeitig ist die bisherige Entwicklung – insbesondere die Übereinstimmung zwischen Modell- und realen Ergebnissen – durchaus bemerkenswert.
Bricht man die Entwicklung auf Monats- bzw. rollierende 12-Monatszeiträume herunter, zeigt sich, dass die Rendite – je nach Betrachtungszeitraum – deutlich höher ausfallen kann als im Jahresdurchschnitt.

Im Live-Handel (Mai 2024 – Dezember 2025) zeigen sich deutliche Schwankungen, aber auch starke positive Monate:
- +17,1 % (stärkster Monat)
- +13,9 %
- +10,4 %
- mehrere weitere Monate zwischen +3 % und +5 %
Demgegenüber stehen schwächere Monate wie:
- –5,3 %
- –5,2 %
- –4,3 %
- mehrere kleinere Rückgänge zwischen –0,5 % und –1,5 %
Laut Präsentation erzielte die Strategie in der Simulation, einem sogenannten Backtest (also einer Auswertung historischer Marktdaten), eine durchschnittliche jährliche Rendite von 27,9 % (Modell NC5.3, 2008–2025). In einzelnen Kalenderjahren wurden jedoch deutlich höhere Werte erreicht – etwa +65,6 % (2011), +61,2 % (2015) oder sogar +70,5 % (2022) .
Auch auf Monatsebene zeigen sich ausgeprägte Spitzen: In einzelnen starken Monaten lagen die Renditen bei über +20 %. Gleichzeitig gab es schwächere Monate mit zweistelligen Rückgängen – was die typische Struktur einer asymmetrischen, trendfolgenden Strategie widerspiegelt.
Auffällig ist zudem: Die seit Mai 2024 erzielten Live-Ergebnisse (Gesamtrendite +32,3 % bis Dezember 2025) bewegen sich im Bereich der historischen Modelljahre und zeigen, dass starke Phasen grundsätzlich auch im realen Handel erreicht werden können.
Wenn wir die rollierenden 12 Monate von Dezember 2024 bis November 2025 betrachten (Live-Handel), ergeben sich folgende Monatswerte:
- Dez 2024: +17,1 %
- Jan 2025: +5,1 %
- Feb 2025: +3,0 %
- Mrz 2025: –0,6 %
- Apr 2025: –0,5 %
- Mai 2025: –1,2 %
- Jun 2025: –4,3 %
- Jul 2025: +13,9 %
- Aug 2025: –0,7 %
- Sep 2025: –5,2 %
- Okt 2025: –1,4 %
- Nov 2025: +10,4 %
Aufaddiert (nicht reinvestiert, einfache Summenbetrachtung) ergibt das rund +35,6 %.
Wichtig bleibt dennoch: Hohe Einzeljahre oder starke 12-Monatsphasen sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen. Systematische Strategien verlaufen typischerweise in Zyklen – mit sehr starken Phasen und temporären Schwächeperioden
Was zeigt das?
- Die Struktur ähnelt dem aus den Simulationsdaten: Viele kleinere Verlustmonate, unterbrochen von einzelnen sehr starken Gewinnmonaten.
- Die Live-Monate bewegen sich in einer Größenordnung, die auch in den besten Monaten der historischen Simulation seit 2008 erreicht wurde (zweistellige Monatsrenditen).
- Gleichzeitig wird klar: Die Strategie verläuft nicht linear. Sie arbeitet in Schüben – mit Phasen, in denen wenig passiert oder kleine Verluste entstehen, gefolgt von ausgeprägten Gewinnmonaten.
Die Verzinsung der Dual-Tranche liegt über klassischen Bankeinlagen und teilweise über Investment-Grade-Unternehmensanleihen großer Konzerne.
Das ist kein Zufall.
Grundsatz am Kapitalmarkt: Höhere Rendite bedeutet höheres Risiko.
Das Unternehmen argumentiert in seiner Strategiepräsentation, dass das Modell jedoch geringere strukturelle Risiken aufweise als klassische Anlagen wie Buy-and-Hold-Aktienstrategien oder Index-ETFs?
Konkret werden folgende Punkte hervorgehoben:
1. Begrenzter maximaler Rückgang (Drawdown)
In der Simulation 2008–2025 wird für das Modell NC5.3 ein maximaler Drawdown von –30,5 % ausgewiesen.
Zum Vergleich werden für große Aktienindizes in Krisenjahren Rückgänge von –50 % bis –60 % genannt .
Argument des Unternehmens: Während klassische Aktienanlagen in schweren Marktphasen massive Verluste erleiden können, sei das Modell historisch deutlich weniger stark eingebrochen.
Auch soll das Unternehmen jede Transaktion sehr stark Risikobegrenzen.

2. Positive Ergebnisse in Stressphasen
In den 25 schlechtesten Monaten des DAX 40 seit 2008 (durchschnittlich –9,0 %) erzielte das Modell laut Modellrechnung eine durchschnittliche Rendite von +4,3 % .

Argument: Die Strategie sei strukturell wenig mit Aktienmärkten korreliert und könne sogar profitieren, wenn klassische Märkte fallen.

3. Intraday-Handel ohne Übernacht-Risiko
Laut Präsentation hält die Strategie keine Positionen über Nacht oder am Wochenende .
Vergleich:
- Klassische Aktien- oder ETF-Anlagen sind permanent Marktschwankungen ausgesetzt – auch bei unerwarteten Ereignissen außerhalb der Handelszeiten (z. B. geopolitische Krisen).
- Alphawave argumentiert, dadurch strukturelle Risiken zu vermeiden.
4. Feste Stop-Loss-Logik und begrenzte Positionsgröße
Jede Position startet laut Darstellung mit klar definiertem Stop-Loss und volatilitätsbasierter Positionsgröße .
Vergleich:
- Buy-and-Hold-Investoren „halten“ Verluste oft aus.
- Das Modell soll Verluste aktiv begrenzen und Gewinne laufen lassen.
5. Live-Ergebnisse 2024–2025
Seit Mai 2024 wird eine Live-Rendite von +32,3 % bei einem maximalen Rückgang von –9,37 % ausgewiesen .
Argument: Die realen Ergebnisse bestätigten die modellierten Risikowerte.
Einordnung für Anleger
Die Argumentation lautet also:
Nicht nur die Rendite sei der Hauptvorteil – sondern die Kombination aus
- geringer Korrelation,
- kontrolliertem Risiko,
- begrenzten Drawdowns,
- und Verzicht auf Übernacht-Exponierung.
Wichtig bleibt jedoch:
- Ein Großteil der Langzeithistorie basiert auf Modellberechnungen.
- Systematische Strategien können in neuen Marktregimen anders reagieren als historisch, auch wenn man zugeben muss, dass die Modelldaten seit 2008 sowie Live-Ergebnisse seit 2024 schon beeindrucken (gerade das Verhältnis Chance zu Risiko).
- Auch Intraday-Strategien sind nicht immun gegen extreme Ereignisse (z. B. Flash-Crashs oder Ausführungsprobleme), wobei das Unternehmen nach eigenen Angaben hierfür Präventionen hat.
Kurz gesagt: Das Unternehmen positioniert die Strategie als risikokontrollierte Alternative zu klassischen Aktienanlagen (für den Anleger mit fester Ausschüttung und ohne Verlustbeteiligung) – ob sie langfristig tatsächlich risikoärmer ist, lässt sich jedoch erst über mehrere reale Marktzyklen hinweg abschließend beurteilen.
Entscheidend ist daher nicht, ob die Rendite „hoch“ ist – sondern ob sie angemessen für das eingegangene Risiko ist.
Vergleichsfragen, die sich Anleger stellen sollten:
- Wie hoch ist die Verzinsung im Vergleich zu Mittelstandsanleihen?
- Gibt es Sicherheiten?
- Besteht Nachrangigkeit?
- Wie transparent ist die Geschäftstätigkeit?
- Wie belastbar sind Modell- und Echtzeitergebnisse über mehrere Marktzyklen?
6. Wo liegen die Risiken?
Im Prospekt werden zahlreiche Risiken ausdrücklich benannt. Die folgenden Punkte greifen diese systematisch auf und ordnen sie ein.
Risiko 1: Liquiditätsrisiko (Zahlungsfähigkeit nicht gewährleistet)
Die Emittentin könnte bei Fälligkeit finanzieller Verpflichtungen nicht über ausreichende liquide Mittel verfügen. In diesem Fall droht ein teilweiser oder vollständiger Verlust von Kapital und Zinsen.
Dieses Risiko ist bei jeder unbesicherten Unternehmensanleihe zentral. Da die Emittentin selbst operativ nicht tätig ist, sondern von Mittelzuflüssen aus der Gruppe abhängt, besteht eine indirekte Abhängigkeit vom operativen Erfolg. Die Liquiditätslage der Gruppe ist damit ein entscheidender Faktor.
Risiko 2: Profitabilitätsrisiko (Erträge können ausbleiben)
Die Gruppe hat in der Vergangenheit Verluste erzielt. Es besteht das Risiko, dass negative wirtschaftliche Entwicklungen anhalten oder erneut auftreten.
Positiv ist, dass zuletzt Gewinne erzielt wurden. Allerdings ist die Phase der Profitabilität noch relativ kurz. Für Anleger heißt das: Das Geschäftsmodell funktioniert erkennbar, ist aber noch nicht über viele Jahre und unterschiedliche Wirtschaftsphasen hinweg erprobt.
Dem gegenüber steht eine Verzinsung von 8 % bzw. 8,5 %, die dieses Risiko widerspiegelt. Zudem wirkt der bisherige Verlauf nachvollziehbar: Nach mehreren Jahren intensiver Entwicklungsarbeit folgte der Markteintritt – und dieser gelang direkt profitabel. Das ist bei jungen Unternehmen eher die Ausnahme als die Regel.
Bisherige Verluste stammen aus der Forschungs- und Entwicklungszeit, können aber wieder auftreten.
Risiko 3: Skalierungs- und Expansionsrisiko (Strategien möglicherweise nicht beliebig skalierbar)
Die dauerhafte Tragfähigkeit des Geschäftsmodells hängt von einer erfolgreichen Skalierung, also dem Beweis, dass die Modelle auch mehr Kapital verarbeiten können, ab. Technische, operative oder marktbedingte Probleme können diese Skalierung beeinträchtigen. Laut Unternehmen sei dies möglich. Anleger tragen aber dieses Risiko mit.
Denn: Skalierung ist Chance und Risiko zugleich. Steigende Handelsvolumina erhöhen potenziell die Ertragsbasis, können aber technische und organisatorische Grenzen offenlegen. Entscheidend wird sein, ob Infrastruktur und Risikomanagement mit dem Wachstum Schritt halten.
Risiko 4: Markt- und Modellrisiko (Annahmen können sich als falsch erweisen)
Quantitative Handelsmodelle basieren auf historischen Daten und statistischen Annahmen. Strukturbrüche oder außergewöhnliche Marktphasen können zu unerwarteten Verlusten führen.
Dieses Risiko ist systemimmanent. Kein quantitatives Modell ist immun gegen extreme Marktphasen. Die bisherige Performance liefert Indikationen, ersetzt aber keinen Langzeittest unter unterschiedlichen Marktbedingungen.
Das Unternehmen verweist darauf, seit 2008 sämtliche relevanten Marktphasen – Finanzkrise, Eurokrise, Covid-Crash, Inflations- und Zinswende – im Modell abgebildet zu haben. Gleichwohl ist nicht ausgeschlossen, dass zukünftige Ereignisse auftreten, die in Intensität oder Struktur über bisher Erlebtes hinausgehen.
Risiko 5: Struktureller und qualifizierter Nachrang auf Gruppenebene
Innerhalb der Unternehmensgruppe können Darlehen oder Finanzierungen mit qualifiziertem Rangrücktritt bestehen. Dies kann im Krisenfall die Rückflussmöglichkeiten an die Emittentin beeinträchtigen.
Auch wenn die Anleihe selbst nicht nachrangig ist, können konzerninterne Strukturen die tatsächliche Durchsetzungskraft wirtschaftlich beeinflussen. Anleger sollten daher nicht nur die Emittentin isoliert betrachten, sondern die gesamte Gruppenstruktur.
Anleger sind somit strukturell nachrangig.
Risiko 6: Keine Einlagensicherung
Für die Schuldverschreibungen besteht keine Einlagensicherung. Es handelt sich nicht um ein Bankprodukt.
Dieses Risiko ist formal klar, wird aber häufig unterschätzt. Die Anleihe ist eine unternehmerische Beteiligung in Form von Fremdkapital – kein Sparprodukt mit staatlicher Absicherung.
Risiko 7: Fehlende Börsennotierung
Zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung ist keine Einbeziehung in den Freiverkehr vorgesehen. Eine vorzeitige Veräußerung kann daher erschwert oder nur mit Abschlägen möglich sein.
Die eingeschränkte Handelbarkeit erhöht das Liquiditätsrisiko für Anleger. Wer investiert, sollte die Laufzeit als verbindlich betrachten und nicht auf kurzfristige Verkaufsmöglichkeiten spekulieren.
Risiko 8: Langfristigkeit der Kapitalbindung
Die Schuldverschreibungen sind auf die jeweilige Laufzeit ausgelegt. Anleger sollten nur Kapital einsetzen, auf das sie während der Laufzeit verzichten können.
Die Laufzeiten bis 2028 bzw. 2030 sind für eine Mittelstandsanleihe üblich, bedeuten aber eine mehrjährige Bindung. Persönliche Liquiditätsplanung ist daher essenziell.
Risiko 9: Steuer- und Rechtsrisiken
Individuelle steuerliche Auswirkungen können von den im Prospekt dargestellten Grundannahmen abweichen.
Dieses Risiko ist individuell. Für die Gesamtbeurteilung der Anleihe spielt es eine untergeordnete Rolle, kann jedoch die Nettorendite im Einzelfall spürbar beeinflussen.
Risiko 10: Totalverlustrisiko
Im Insolvenzfall der Emittentin besteht das Risiko des vollständigen Verlusts des eingesetzten Kapitals.
Wie bei jeder unbesicherten Unternehmensanleihe ist das Totalverlustrisiko real. Entscheidend ist daher die Einschätzung der wirtschaftlichen Stabilität der Gruppe und ihrer Fähigkeit, dauerhaft Gewinne zu erwirtschaften.
7. Für wen ist die Anleihe geeignet?
Geeignet für Anleger:
- die feste Zinszahlungen wünschen
- die Unternehmensrisiken bewusst tragen
- die ihr Portfolio diversifizieren wollen
Weniger geeignet für Anleger:
- mit sehr geringem Risikoprofil
- die tägliche Liquidität benötigen
8. Fazit: In Alphawave investieren – für wen kann das sinnvoll sein?
Planbare, auskömmliche Zinsen sind in den vergangenen Jahren wieder attraktiver geworden, aber wirklich kalkulierbare Anlagen sind deshalb noch lange nicht selbstverständlich. Gerade im Bereich der Unternehmensanleihen entscheidet nicht der Kupon, sondern die wirtschaftliche Substanz dahinter.
Die Alphawave Fixed Income (Dual-Tranche) ist keine klassische Industrieanleihe eines seit Jahrzehnten etablierten Konzerns, sondern die Finanzierung eines wachstumsorientierten, technologiegetriebenen Handelsmodells. Das Geschäftsmodell ist nachvollziehbar strukturiert, die Emissionsbedingungen sind klar geregelt, und die Anleihe ist strukturell nachrangig ausgestaltet. Gleichzeitig besteht eine vergleichsweise kurze operative Historie im skalierenden Live-Betrieb – und genau hier liegt der zentrale Prüfpunkt.
Wenn man sich die nackten Zahlen anschaut, wird die Dynamik deutlich: Die Erträge stiegen von 1.070 € im Jahr 2023 auf 1.209.757 € im Jahr 2024 und weiter auf vorläufig 2.850.560 € im Jahr 2025. Das Jahresergebnis drehte im selben Zeitraum von –235.952 € auf +296.232 € und schließlich auf vorläufig +1.147.000 €. Parallel dazu wuchs das kumulierte Handelsvolumen von 843,2 Mio. € auf 2.322,1 Mio. €. Das ist kein kosmetischer Effekt, sondern ein klar erkennbarer Skalierungsschritt.
Das sind bemerkenswerte Wachstumsraten!
Gleichzeitig muss man sauber einordnen: Diese Entwicklung basiert auf einer noch jungen Historie im tatsächlichen Marktumfeld. Ob das Modell auch in schwierigeren Marktphasen über mehrere Zyklen hinweg stabil bleibt, ist damit noch nicht abschließend bewiesen. Genau hier liegt, wie bei vielen quantitativen Strategien, der eigentliche Prüfungskern.
Zwar zeigen die Modelle in historischen Krisenphasen eine hohe Robustheit und stabile Ergebnisse, doch auch diese beruhen auf Simulationen und einer noch vergleichsweise kurzen Live-Phase. Entscheidend wird sein, ob sich diese Stabilität auch über mehrere reale Marktzyklen hinweg bestätigt.
Wer diese Anleihe zeichnet, investiert nicht in ein Sparprodukt, sondern stellt unternehmerisches Fremdkapital zur Verfügung. Es gibt keine Einlagensicherung, keine Besicherung durch Sachwerte und aktuell keine Börsennotierung mit laufender Liquidität. Dafür steht eine Verzinsung von 8,00 % bzw. 8,50 % pro Jahr – und damit eine Prämie für das übernommene Risiko.
Aus unserer Sicht handelt es sich nicht um eine „risikolose Zinsanlage“, aber auch nicht um ein strukturell unseriös konstruiertes Produkt. Entscheidend ist, ob ein Anleger das Geschäftsmodell versteht, die Konzernstruktur einordnen kann und das Emittentenrisiko bewusst tragen möchte.
Die Alphawave-Anleihe ist damit kein Produkt für sicherheitsorientierte Sparer, wohl aber eine mögliche Beimischung für Anleger, die bereit sind, unternehmerisches Risiko gegen eine überdurchschnittliche Verzinsung abzuwägen. Die zuletzt ausgewiesenen Erträge und Gewinne zeigen klar nach oben – entscheidend wird jedoch sein, ob diese Entwicklung nachhaltig in stabilen, wiederkehrenden Zahlungsströmen mündet. Am Ende zählt nicht die Wachstumsstory, sondern die belastbare Ertragskraft: Reichen die operativen Überschüsse dauerhaft aus, um die jährliche Zinslast sowie die Rückzahlung am Laufzeitende solide zu bedienen?
Genau daran muss sich die Anleihe messen lassen. Wie bei jeder Unternehmensanleihe gilt: Die Qualität der Anlage steht und fällt mit der wirtschaftlichen Entwicklung, der Ertragskraft und der tatsächlichen Zahlungsfähigkeit des Unternehmens – nicht mit dem Zinssatz auf dem Papier.
Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, findet auf dem YouTube-Kanal des Unternehmens weitere Erläuterungen zu Strategie, Risikomanagement und technischer Umsetzung.
Bildrechte Artikelbild: Alphawave GmbH & Alphawave Finance GmbH in Düsseldorf













